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Qualitatives Modellieren

Qualitative Modellierung und Visualisierung Schritt für Schritt

  • Sie beschreiben die zu lösende Problematik und definieren das Ziel der Modellierung
  • Sie beschreiben das System und seine Systemgrenzen
  • Sie definieren und beschreiben die relevanten Faktoren im System
  • Sie definieren und beschreiben die Wirkungsbeziehungen der Faktoren untereinander
  • Sie gewichten die Wirkungsbeziehungen der Faktoren unter dem Aspekt
  • - der Wirkungsstärke ( schwach / mittel / stark )

    - der Wirkungspolarität ( positiv / negativ )

    - und der Wirkungszeit ( kurzfristig / mittelfristig / langfristig )

    Allein die Modellierung und Visualisierung führt schon zu einem besseren System-Verständnis. Durch die Vernetzung der Faktoren werden die direkten und indirekten Wirkungsbeziehungen der Faktoren eindrücklich in ihrer Gesamtheit sichtbar.

    Ferner besteht die Möglichkeit, das Modell zu segmentieren. Durch die Bildung von Submodellen können komplexe Systeme mit sehr vielen Faktoren in logisch kleinere und übersichtlichere Einheiten unterteilt werden.

    Nebenstehend finden Sie das Beispiel eines Qualitativen Modells mit 2 Submodellen.

    Das Modell zeigt in vereinfachter Form auf, wie der CONSIDEO MODELER System Dynamics und vernetztes Denken im Modell vereinigt. Die Unterteilung in beliebig viele Submodelle ermöglicht die strukturierte Modellierung grosser Systeme. Öffnen Sie hier das Modell als navigierbare HTML-Datei

    Analysieren

    Die Einfachheit und die Aussagekraft der qualitativen Analyse durch den CONSIDEO MODELER sind einzigartig. Die Software bietet für jeden einzelnen Faktor im Modell folgende Analyse-Funktionen an:

    Analyse der Wirkungs-Kette

    Für jeden Faktor kann eine graphisch dargestellte Wirkungskette aufgerufen werden. Sie zeigt an, welche direkten und indirekten Wirkungen ein Faktor auf andere Faktoren hat

    Analyse der Ursachen-Kette

    Für jeden Faktor kann eine graphisch dargestellte Ursachenkette aufgerufen werden. Sie zeigt an, wie der Faktor durch andere Faktoren direkt und indirekt beeinflusst wird.

    Erkenntnis-Matrix

    Für jeden Faktor kann eine Erkenntnis-Matrix aufgerufen werden, welche graphisch aufzeigt, wie dieser Faktor durch andere Faktoren beeinflusst wird (x-Achse) und wie dieser Einfluss sich aufgrund von Wirkungsschleifen mit der Zeit verändert (y-Achse). Das geschulte Auge findet in dieser Matrix die stärksten Hebel zur Beeinflussung des gewählten Faktors, die nach-haltigsten Elemente zur Stabilisierung und die gefährlichsten Risiken.

    Schleifen

    Das Tool erkennt sämtliche Rückkoppungsschleifen im Modell und qualifiziert sie automatisch als balancierend oder verstärkend. Die Rückkopplungsschleifen sind ein wichtiger Indikator für die Dynamik und die Komplexität des modellierten Systems. Für analytische Betrachtungen können beliebige Schleifen isoliert dargestellt werden.

    Dokumentieren

    Alle Informationen der Modelle können zusammenhängend oder partiell in Formate wie HTML, PDF oder JPG exportiert werden. So führen Modelle und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zu leicht verständlichen, Tool unabhängigen Dokumentationen.

    Nutzen

    Sie werden überrascht sein, wie gross der Nutzen der qualitativen Modellierung ist. Aufgrund relativ weniger Faktoren, die qualitativ vernetzt modelliert werden, gewinnen Sie Erkenntnisse, die über jede Bauchintelligenz hinaus gehen und substantiell zur Auffindung zielführender Entscheidungen beitragen.